“Per la Vita – Für das Leben”
Antifaschistisches Fest auf dem Lienhardplatz in Wuppertal-Vohwinkel
11.September 2010 ab 15:00 Uhr
Konzert mit Esther Bejarano und der Microphone Mafia
Festzelt-Cafe-Vokü-Infostände-ZeitzeugInnen-Musik
15:00 Eröffnung durch Veteranen der Roten Armee, Wuppertal (Rat der Kriegsveteranen in der jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal)(angefragt)
15:30 Gespräch mit der Resistance-Kämpferin Henny Dreifuss
17:00 Die neuen Nazis. Informationsveranstaltung mit Jürgen Peters, Antirassistisches Bildungsforum Rheinland
19:00 Simple Tings (Reggae,Wuppertal)
20:00 Esther Bejarano und Microphone Mafia
Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland (VVN/BdA und ver.di)
Nachdem auf der antifa-Vollversammlung am 23. Juni die Vernetzung verschiedener Menschen und Gruppen vorangebracht wurde, gibt es in den kommenden Tagen einige interessante Veranstaltungen über die wir euch an dieser Stelle informieren wollen:
Samsatg, 03.07. ab 14.30Uhr Gedenkvernastaltung am Mahnmal Kemna (Karl-Ibach-Weg)
Sonntag, 04.07. ab 16Uhr “Neue Nazis – Die Modernisierung neonazistischer Jugendkultur” im Jugend- und Begegnungszentrum Vohwinkler Feld (Waldkampfbahn) ACHTUNG! Termin wird auf Ende August/Anfang September verschoben.
Dienstag, 06.07. ab 19.30Uhr Antifa-Treff der VVN-BdA Wuppertal im Cafe Tacheles (Rudolfstraße 125)
Wenn zu jedem Kasten Bier eine Deutschland-Flagge verschenkt wird…
Wenn statt bunten Gummibärchen nur noch schwarze, rote und goldene zu kaufen sind…
Wenn nächtelang hupende Autos durch die Städte fahren…
Wenn in der ganzen Innenstadt tausende Deutschlandflaggen wehen…
Wenn Nazis in den Straßen der Stadt feiern…
…dann ist Fußballweltmeisterschaft der Männer!
Erschreckend aber wahr. Fußballspiele im Rahmen einer Welt- oder Europameisterschaft werden zum Werbeschlager und Volksfest, denn Fußball ist Nationalsport. Sie werden jedoch leider nicht zu einem gemeinsamen, integrierenden, sozialen, politischen oder kritischen Fest, bei dem Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Staatsbürgerschaft, Geschlecht, sexueller Orientierung etc. zusammen feiern.

Aufruf zur Demonstration am 18.6.2010 um 20:00 Uhr vor dem AZ-Aachen:
*Stand der Dinge*
Die Aachener Neonazi-Szene machte in letzter Zeit wieder einmal von sich reden. So häufen sich Angriffe von Neonazis auf alternative Kultureinrichtungen, linke Freiräume und politische Gegner und Gegnerinnen. Es werden Jugendliche mit linkem oder migrantischem Hintergrund immer wieder in Aachener Kneipen oder Discos von Mitgliedern der Kameradschaft Aachener Land (KAL) und anderen Naziorganisationen angegriffen, das Parteibüro der “Linken” fortwährend beschädigt und Antifaschistinnen und Antifaschisten gezielt attackiert.
Neustes ‘Lieblingsziel’, neben Privatwohnungen von Familien, scheint dabei das Autonome Zentrum in Aachen zu sein. In regelmäßigen Abständen tauchen neonazistische Sprühereien und immer wieder das Kürzel KAL am AZ Aachen auf. Auch wurden in der Vergangenheit mehrfach Besucherinnen und Besucher von Konzerten oder politischen Veranstaltungen auf ihrem Heimweg abgefangen und angegriffen. Jüngst trauten sich bewaffnete Neonazis wiederholt Veranstaltungen des AZ zu attackieren. Sie sprühten durch den Briefschlitz im Eingangsbereich Pfefferspray und eine andere Flüssigkeit auf dahinter stehende Personen und warfen eine Flasche mit einer uns unbekannten Substanz ins Treppenhaus.
Widerliche Sprühereien auf Wänden, rechte Aufkleber an jeder zweiten Ecke, Pöbeleien ….. Dass sich immer mehr dummdeutsche Jungnazis im Bergischen Land ausbreiten und ausleben können ist schon lange offensichtlich und alles andere als ein Geheimnis. Auffallen tut es vielen, Beschwerden gibt es immer wieder genug – allerdings in viel zu kleinem Kreis. Auch Informationen über einzelne Personen und Gruppen sind vorhanden, doch getan wird zu wenig. Um endlich wirkungsvoll handlungsfähig zu werden, muss das bestehende Wissen gebündelt und zusammengetragen werden. Es muss eine aktive Vernetzung stattfinden, damit nicht weiter darauf gewartet wird, dass die Situation noch unerträglicher wird, sondern auch endlich etwas passiert. Es müssen Pläne geschmiedet und einzelne Brennpunkte konkret angegangen werden. Zu diesem Zweck sind alle Interessierten zur Antifa-Vollversammlung am 23.06. ab 19Uhr im Autonomen Zentrum Wuppertal (Makromannenstr. 3) eingeladen! Zudem findet am 30.06. ab 19.30Uhr im Düsseldorfer Zentrum Hinterhof (Corneliusstr. 108) eine Veranstaltung zum Thema “Ökologie von rechtsaußen” statt.
10. Juni 2010 um 16:15Uhr in S15-28
Universität Wuppertal
Paul Brune hat die Kinder-Euthanasie im Dritten Reich überlebt und wurde auch nach 1945 noch in Heimen festgehalten.
“Ausgrenzung hat viele Gesichter” – Veranstaltungsreihe im SoSe 2010
Von Ende April bis Mitte Juni veranstaltet der AStA der Bergischen Universität Wuppertal in Zusammenarbeit mit den GEW Studis Wuppertal und der Wuppertaler Stipendiat_innengruppe der Hans Böckler Stiftung eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto “Ausgrenzung hat viele Gesichter”. Ziel der Reihe ist es mit Vorträgen verschiedene Formen von Diskriminierung aufzuzeigen. Alle Veranstaltungen finden um 18:00 Uhr auf der AStA-Ebene (ME.04) an der Bergischen Universität Wuppertal statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen! (*)
Dienstag, 27. April 2010: Die extreme Rechte vor den Landtagswahlen – Ein Überblick über das Spektrum der extrem rechten Wahlparteien in NRW
Ein Überblick über das Spektrum der extrem rechten Wahlparteien in NRW
Wann: Dienstag, 27. April 2010 – 18 Uhr
Wo: AStA-Ebene (ME04) – Bergische Universität Wuppertal
Die selbsternannte “Bürgerbewegung pro NRW” macht mobil, schließlich stehen die nordrhein-westfälischen Landtagswahlen vor der Tür. Doch sie hat Schwierigkeiten. Zwar konnte die extrem rechte Partei bei den Kommunalwahlen 2009 punktuelle Erfolge verbuchen, diese beschränkten sich aber großteils auf das Rheinland, eine erwünschte NRW-weite Ausweitung konnte bisher nicht umgesetzt werden. Es blieb im Regelfall bei medialen Inszenierungen wie beispielsweise den vermeintlichen “Sternmarsch” am 28. März in Duisburg.
Ausgerechnet am 1. Mai möchte “pro NRW” nun in Solingen eine Wahlkampfkundgebung durchführen, vom 2. Mai bis zum 8. Mai ist ein siebentägiger “Kreuzzug” in Form einer Wahlkampftournee des “pro NRW”-Finanziers Patrik Brinkmann durch 20 NRW-Städte “mit eigenem Tourbus, Bühnen-Lkw und Hubschraubereinsatz” in Planung. Abschluss soll ausgerechnet am 8. Mai sein — in der Landeshauptstadt.
Auf Langenfelder Stadtgebiet, in der so genannten Wenzelnbergschlucht, erschoss die Gestapo in den letzten Tagen der faschistischen Herrschaft 71 Häftlinge, die überwiegend aus dem Zuchthaus Lüttringhausen kamen. Paarweise aneinander gebunden, mussten die Gefangenen an einer Grube niederknien und wurden mit Genickschüssen ermordet und anschließend verscharrt – nur 4 Tage vor Kriegsende. Am 18. April findet die jährliche Gedenkveranstaltung in der Wenzelnbergschlucht statt. Treffpunkt: 10:00 Uhr, Parkplatz Hotel Lohman (Gravenberg) an der Stadtgrenze Solingen/Langenfeld. Um 10:30 Uhr startet die Gedenkdemonstration zur Wenzelnbergschlucht mit anschließender Gedenkveranstaltung. Bereits am 15. April findet ab 19Uhr im Rathaus Barmen eine Veranstaltung zum 65. Jahrestag der Befreiung Wuppertals statt. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Die Landtagswahl am 09. Mai rückt immer näher und der Wahlkampf kommt in Fahrt. Auch die selbsternannte “Bürgerbewegung” Pro NRW erhöht in diesen Tagen ihre Aktivität und Präsenz und geht mit rassistischen Parolen und neofaschistischem Gedankengut auf Stimmenjagd. Dabei versuchen sich die braunen Kameraden ein biederes und bürgerliches Image zu geben. Die zahlreichen Verbindungen zur Neonazi-Szene sollen in der Außendarstellung zugunsten von plumpen Nationalismus und aggressiver Islamophobie kaschiert werden. Diese offenen Aggressionen müssen im Sinne einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft bekämpft werden und zugleich bedarf es einer intensiven Aufklärungsarbeit über die Hintergründe und Verbindungen dieser neuen “Bewegung” geleistet werden, um die pseudobürgerliche Strategie von Pro NRW zu entlarven. Zu diesem Zweck finden im April 2 interesseante Informationsveranstaltungen statt: Am 13.04. veranstaltet das Bündnis “Bunt statt braun Solingen” einen Infoabend mit dem Titel: “Pro NRW – Brandstifter als Biedermänner” ab 19Uhr im Kulturzentrum Cobra (Merscheider Str. 77-97). Und am 27.04. findet die Auftaktveranstaltung der AStA-Vortragsreihe “Ausgrenzung hat viele Gesichter” zum Thema “Die extreme Rechte vor den Landtagswahlen” ab 18Uhr auf der AStA-Ebene statt. Eine aktuelle Infobroschüre zu Pro NRW von der Arbeitsstelle Neofaschismus an der FH Düsseldorf findet ihr hier. Am 01. Mai will Pro NRW in Solingen aufmarschieren. Wir wollen das verhindern und rufen daher auch zur Teilnahme an den zahlreichen Gegenveranstaltungen auf.
Polizei ermöglicht Rechten Kundgebung und erteilt BürgerInnen Hausarrest
Ein erfolgreicher und kämpferischer Tag geht zu Ende. Am frühen Morgen blockierten bereits AntifaschistInnen für eine ganze Stunde die Route von pro NRW – die Anreise der Rechtspopulisten konnte so hinausgezögert werden. Der Startpunkt des Demonstrationszugs von pro NRW mußte ebenfalls verlegt werden und die Route wurde so um fast die Hälfte gekürzt. „Nachdem die Polizei allerdings die Blockade räumte, konnten die Rassisten von pro NRW ihre Kundgebung unter der Autobahnbrücke Fahrn abhalten,“ so Sven Kühn, einer der Sprecher des Bündnisses Duisburg stellt sich quer. „Das wäre durch unsere Menschenblockade verhindert worden, zu denen wir im Rahmen eines breiten Aktionskonsenses mit dem Marxloher Bündnis aufgerufen hatten!“
Nationalismus gibt es vielen Spielarten und immer ist er überflüssig, dumpf und gefährlich. lira wendet sich gegen alle Nationalismen und unterstützt die antifaschistische Bewegung. In den letzten Monaten konnten wir verstärkt Tendenzen des türkischen Natioanlismus – im Gewand der sog. Ülkücü-Bewegung (Idealisten-Bewegung) – in Wuppertal und insbesondere auch an der Bergischen Uni beobachten. Diese Tendenzen reichen zum Teil bis in die Gremien der studentischen Selbstverwaltung hinein. Aus diesem Anlass haben wir einen Reader zum türkischen Nationalismus in Wuppertal zusammengestellt, um auf die Problematik, ihre Hintergründe und lokalen Ausprägungen aufmerksam zu machen. Wir halten diese gefährliche Ideologie für desintegrierend, diskriminierend und gewaltverherrlichend. Sie hat keinen Platz in einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft und erst recht nicht an einer Universität! Gleichzeitig kann festgestellt werden, dass die fehlende Integrationsbereitschaft der deutschen Mehrheitsgesellschaft die Hinwendung junger Menschen mit Migrationshintergrund zu nationalen Bewegungen fördert. Dieser Mechanismus muss unterbrochen werden! Daher muss es Anerkennung und Chancen eigenständiger Lebensplanung für alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft geben. Gleichzeitig dürfen Aktivitäten im Umfeld eindeutig nationalisitischer Gruppierungen weder gedeckt noch stillschweigend geduldet werden!
Am 05.03.2010 jährt sich die Erschießung von 6 Frauen und 24 Männern – allesamt Zwangsarbeiter_innen aus der Sowjetunion – durch die Gestapo im Wuppertaler Staatsforst “Burgholz” zum 65. Mal. Dieses Massaker gehört zu den zahlreichen grausamen Verbrechen der letzten Wochen des Nationalsozialismus. Der Verein Spurensuche NS-Geschichte in Wuppertal e.V. lädt zu einer Gedankveranstaltung ab 17Uhr auf dem FRiedhof Schorferstraße (Cronenberg) ein. Lasst uns gemeinsam die Erinnerung an Opfer und Täter wach halten und gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus, Neofaschismus und Nationalismus kämpfen! Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur Gedenkveranstaltung:
Am 19. Februar 2010 findet ab 17:30 Uhr auf dem Forumsvorplatz in Leverkusen-Wiesdorf eine Kundgebung gegen den geplanten Parteitag der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung Pro NRW“ statt.

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf der AALEV (Antifaschistische Aktion Leverkusen), der von vielen gesellschaftlichen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt wird:
Am Sonntag (13.02.) konnte durch das Engagement von über 12.000 Menschen in Dresden der geplante größte Aufrmarsch von Neonazis in Europa verhindert werden. Damit konnte das Ziel des Bündnisses No Pasaran! (Sie kommen nicht durch) erreicht und neofaschististischem Gedankengut eine rote Karte gezeigt werden. 
Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) gegen den Wunsch der Stadt Dresden die Nazidemo erlaubt. Zum Glück konnte durch Zivilcourage und eine bundesweite Mobilisierung verhindert werden, dass Faschisten das symbolträchtige Datum der alliierten Bombardierung Dresdens für ihre menschenverachtenden, antidemokratischen, nationalisitischen und gewaltverherrlichenden Parolen missbrauchen. Nazi-Aufmärsche zum Jahrestag der Bombardierung sind in Dresden mittlerweile zur traurigen Tradition geworden. In diesem Jahr gelang erstmals, Geschichtsrevisionismus und nationalistische Propaganda auf der Straße zu verhindern. Damit konnte auch das in jüngster bundesrepublikanischer Geschichte schon ritualisierte Paradox von polizeilichen und gerichtlichen Schutzmaßnahmen für antidemokartische und rassistische Kräfte bei gleichzeitiger Kriminalisierung von demokratischen und couragierten Gegenmaßnahmen durchbrochen werden. Dresden knüpft damit an ähnliche Erfolge in Jena und Köln an, bildet aber gleichzeit eine Ausnahme. Denn zu oft gelingt es den Nazis, den öffentlichen Raum für ihre Hetze und Geschichtsfälschung zu nutzen.
Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD
Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.
Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!
Am 13. Februar 2010 soll in Dresden, nach dem Willen der Nazis erneut, einer der grössten Naziaufmärsche in Europa stattfinden. Von 1998 bis 2007 ist die Zahl der AufmarschteilnehmerInnen fast stetig gestiegen. Während der Aufmarsch immer schon eine verbindende Funktion innerhalb der deutschen extremen Rechten hatte, ist in den letzten Jahren auch verstärkte Teilnahme von Nazis aus dem europäischen Ausland zu beobachten. Aus Köln/Düsseldorf & Umgebung wird zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Dresden mobilisiert und Busse organisiert um möglichst vielen Antifaschist_innen den Weg nach Dresden möglich zu machen. Die Mobilisierung soll zudem durch Veranstaltungen ergänzt werden. Am Freitag, 29. Januar findet dazu um 19:30 Uhr ein Vorbereitungstreffen im AZ Wuppertal (Markomannenstr. 3) statt. Dort gibt es die Möglichkeit Fahrkarten für den Bus zu kaufen.
Am Samstag versuchten etwa zwei Dutzend bekannter Neonazis eine Gedenk- und Kulturveranstaltung des Dortmunder Bündnisses gegen Rechts (BDgR) mit Flugblättern, Trillerpfeifen und verherrlichenden Parolen zu stören. Die neofaschistische Provokation zeigt ein Mal mehr, wie bitter nötig das Gedenken an den 09. November 1938 ist und welche Auswirkungen die nationale Überfrachtung dieses Datums mit Mauerfall-Nostalgie haben kann, die die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte (absichtlich) in den Hintergrund rückt. Die Veranstaltung konnte nach dem Vorfall, den die Polizei erst nach einer unerträglichen Verzögerung in den Griff bekam, mit Lesungen, Musikbeiträgen und einer Filmvorführung fortgesetzt werden.
Mehr zu dem Vorfall in Dortmund gibt es hier und in der Dortmunder Presse.
Unterdessen gab es am Abend in Wuppertal einen Gedenkmarsch durch Elberfeld, vorbei an ehemaligen jüdischen Geschäften und Wohnungen hin zum Mahnmal am Deweerthschen Garten, wo bei einer Kundgebung gegen Faschismus und Rassismus der Opfer nationalsozialistsischen Unrechts gedacht und ein Zeichen gegen aktuelle neofaschistische Umtriebe in der Stadt und der Region gesetzt wurde.