Aktionen gegen die Sparpläne der Stadt Wuppertal

Die Wuppertaler Bühnen wollen 24 Stunden lang gegen die Kürzungen im Kulturbereich und die Schließung des Schauspielhauses protestieren. Die Aktion beginnt am 29. Januar nach der Premiere des Stückes “Fleisch ist mein Gemüse”; es gibt Theater und Musik von Künstler_innen aus Wuppertal und ganz NRW. Zum Abschluss des 24-Stunden-Protests folgt dann am Abend des 30. Januar eine große Podiumsdiskussion zu den Auswirkungen der Sparpolitik. Theaterchef Christian von Treskow organisiert den Aktionstag mit Initiativen, die vom Spardiktat betroffen sind. „Wir wollen keinen Sonder-Jammer-Status“, betont er. Nicht nur mit Blick auf das Schauspielhaus gelte: „Wuppertal hat nicht verdient, tot gespart zu werden.“
Unterstützungsaktion zum Erhalt des Theaters:
http://www.wuppertaler-buehnen.de/index.php?id=933
Im folgenden dokumentieren wir hier eine Aktion gegen die geplanten Einsparungen bei Kultur, Sport und im Sozialbereich in Wuppertal:
Am Dienstag den 22.12.2009 protestierte das Bündnis „Wuppertaler_Innen wehren sich gegen das Totsparen“ im Operhaus gegen die Sparpläne der Stadt Wuppertal.
Nach dem Ende der Vorstellung von „Im Dickicht der Städte“ enterten die Gegner_innen des Sparkurses die Bühne des Opernhauses und solidarisierte sich mit den 200 Beschäftigten der Wuppertaler Bühnen sowie den Bademeistern, Schwimmvereinen, Bibliotheken und Kitas, die allesamt von Kürzungs- und Schließungsplänen der Stadt bedroht sind.
Das verteilte Flugblatt: klick
Presseartikel
Artikel in der Westdeutschen Zeitung (WZ):
Provokant statt hilflos: Der Protest formiert sich
Geenterte Theater-Bühnen und Brandbriefe: Wuppertal will das Spardiktat nicht einfach hinnehmen.
Artikel in der jungenWelt:
Bühnenprotest










